Bundesregierung sagt "Ja!" zur Gewichtsvielfalt

Die Bundesregierung hat zum internationalen Tag der Toleranz Vielfalt zum Thema gemacht und dabei auch den dicken Körper in den Fokus gerückt. Ein vielversprechender Anfang der neuen Legislaturperiode! Das Merkmal Gewicht wurde in einer Reihe mit den Merkmalen genannt, für die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ein rechtlicher Diskriminierungsschutz festgeschrieben ist.
Dicke Menschen brauchen mehr als Toleranz, sie wollen Akzeptanz, die volle gesellschaftliche Teilhabe und eine rechtliche Grundlage, um sich gegen Gewichtsdiskriminierung zur Wehr setzen zu können. Laut Mikrozensus waren 2013 insgesamt 52 Prozent der Erwachsenen in Deutschland dick und rund ein Drittel davon hochgewichtig. Mit einer Erweiterung des AGG um das Merkmal Gewicht könnte die Bundesregierung für mehr als 35 Millionen Menschen in Deutschland die rechtliche Situation verbessern und die Weichen für mehr Akzeptanz und Teilhabe stellen. Die Kanzlerin hat in letzter Zeit vielfach betont, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt eine der großen Aufgaben unserer Zeit ist. Wer dieses Ziel hat, muss sich Diskriminierung entgegenstellen, da diese eine große bindungszersetzende Kraft ist.
Liebe Frau Dr. Merkel, schreiben Sie dieses Ziel nicht in eckige Klammern sondern mit einem Ausrufezeichen im Koalitionsvertrag fest!

Gewichtsdiskriminierung: Ein grünes Thema der kommenden Legislaturperiode?

Corinna Rüffer MdBIm Rahmen unserer Interviewserie zum Abschlussbericht der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ hatten wir auch die Parteien um eine Stellungnahme gebeten. Leider fiel unsere Anfrage in die Sommerpause, die nahtlos in die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs überging.
Wir freuen uns sehr, dass uns kürzlich die Antworten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erreicht haben. Die Bedeutung von Diskriminierungsschutz und Teilhabe als Wahlkampfthema zu stärken, ist eines unserer wichtigsten Ziele. Wir haben uns daher für eine Veröffentlichung noch vor der Wahl entschieden, auch wenn wir in diesem Fall kein Meinungsbild über alle Parteien hinweg abbilden können.
Interview mit Corinna Rüffer, Mitglied des Deutschen Bundestages
Laut Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) wurden 634 Fälle von Gewichtsdiskriminierung geschildert. Hat Sie diese hohe Zahl überrascht, insbesondere weil ja nicht direkt nach Gewicht gefragt wurde?
Corinna Rüffer: „Weniger überrascht als beunruhigt – vor allem, dass Gewichtsdiskriminierung ausgerechnet im Gesundheitsbereich so häufig vorkommt. Es darf nicht sein, dass Mediziner professionelle Hilfe verweigern, weil sie gesundheitliche Beschwerden allein auf Übergewicht zurückführen und dann gar nicht entsprechend untersuchen. Hier ist noch viel gesellschaftliche Bewusstseinsarbeit nötig. Es ist traurig, dass „dick sein“ gesellschaftlich so stigmatisiert ist, dass es anscheinend für viele ganz normal ist, Menschen wegen ihres Gewichts auszugrenzen und abzuwerten.“
Welchen Handlungsbedarf sehen Sie anhand des Berichtes?
Corinna Rüffer: „Leider haben „Schönheitsideale“ wie sie in der Werbung oder bestimmten TV-Sendungen vermittelt werden, einen großen Einfluss. Manchmal scheint mir, dass der Körper zunehmend als Statussymbol gesehen wird. Wichtig ist, da gegenzusteuern und aufzuzeigen, dass vermeintliche Idealbilder alle Menschen einschränken. Es wäre ja schrecklich, wenn alle Menschen völlig normiert und gleich aussehen. Vielfalt ist schön und der Körper sagt nichts über Charakter oder Persönlichkeit aus. Dass Gewichtsdiskriminierung ausgerechnet im Gesundheitsbereich so häufig vorkommt, finde ich wirklich besorgniserregend. Denn es kann schwerwiegende Folgen haben, wenn deshalb vorschnelle oder falsche Diagnosen gestellt werden. Jeder Mensch hat das Recht, unabhängig von seiner persönlichen Situation eine gute Gesundheitsversorgung zu bekommen. Deshalb müssen alle Gesundheitsreinrichtungen, Diagnose- und Behandlungsmethoden barrierefrei sein. In der Ausbildung zu allen Gesundheitsberufen müssen ethische Grundprinzipien vermittelt und für mögliche Diskriminierung sensibilisiert werden.“
Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung fordert eine Erweiterung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) um das Diskriminierungsmerkmal Gewicht. Wie stehen Sie dazu?
Corinna Rüffer: „Niemand darf aufgrund seiner körperlichen Eigenschaften oder seiner äußeren Erscheinung diskriminiert werden. Ich kann den Ansatz, die Diskriminierungsmerkmale im AGG zu erweitern, gut nachvollziehen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, in welcher Form das auf sinnvolle Weise geschehen kann.“
Fotograf: Marco Piecuch
Weitere Informationen zu den Positionen der Parteien zum Thema Diskriminierungsschutz und Teilhabe finden Sie auf der Website des von uns initiierten Projekts „Die Wahlprüfsteine„.

Gewichtsdiskriminierung über den Wolken: Aeroflot von Flugbegleiterin verklagt

„Aeroflot ist eine Premium-Airline, und unsere Fluggäste zahlen auch für das Aussehen unserer Mitarbeiter“, so Aeroflot-Vertreter Pawel Danilin. Diesen Anspruch der russischen Fluglinie hatten die Flugbegleiter*innen deutlich zu spüren bekommen: Sie waren photographiert und vermessen worden. Wer nicht den ästhetischen Vorstellungen von Aeroflot entsprach, wurde anschließend „nur noch auf Inlandsflügen eingesetzt, und die werden schlechter bezahlt“, so Evgenia Magurina. Die 41-jährige Mitarbeiterin mit Konfektionsgröße 46 fühlte sich anhand ihres Gewichtes diskriminiert und zog zusammen mit einer Kollegin vor Gericht.
In zweiter Instanz bekam sie nun vom Moskauer Gericht Schadenersatz in Höhe von 300,00 EUR zugesprochen, ein Bruchteil ihrer Forderung von einer halben Millionen Rubel (etwa 7250,00 EUR). Falls die Klageschrift direkten Bezug auf Gewichtsdiskriminierung nimmt, ist das Urteil zu ihren Gunsten dennoch bemerkenswert, da eine solche Klage in Deutschland gescheitert wäre. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sieht keinen Diskriminierungsschutz für das Merkmal Gewicht vor. Gewichtsdiskriminierung bleibt damit hierzulande ungestraft, vollkommen unabhängig davon, wie unverhohlen sie erfolgt. Die Stellungnahme von Nikita Kritschewski ist ein gutes Beispiel hierfür. Die Mitarbeiterinnen sollten sich freuen, dass das Unternehmen um die Gesundheit der Angestellten besorgt ist, konstatierte er im Namen von Aeroflot. Das niedrigere Einkommen sei ein Anreiz, Gewicht zu verlieren.
Um dem einen Riegel vorzuschieben, setzen wir uns aktiv für eine Erweiterung des AGG um das Merkmal Gewicht ein und haben im Rahmen des Projekts „Die Wahlprüfsteine“ die Parteien gefragt, wie sie dazu stehen. CDU/CSU und FDP sehen hierfür keine Notwendigkeit. Sie betrachten die bestehenden gesetzlichen Regelungen als ausreichend. Die SPD hingegen will den bestehenden Diskriminierungsschutz weiterentwickeln und sich hierfür am Dritten Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) orientieren. Ein Glücksfall für die GgG, denn dieser basiert auf der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“, die 2015 im Zentrum unserer Kampagne „Deine Stimme hat Gewicht“ stand. Der Handlungsbedarf in Bezug auf Gewichtsdiskriminierung geht aus der Auswertung der Studie klar hervor.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN steht einer Erweiterung des AGG um das Merkmal Gewicht unerwartet zögerlich gegenüber: „[Es] bedarf einer Analyse der deutschen und europäischen Rechtsprechung, ob es praktische Defizite gibt.“ Uns sind mehrere Urteile bekannt, die diese Defizite aufzeigen. Nach der Bedarfsfeststellung gilt hier hoffentlich wieder das Wahlkampf-Motto „Zukunft wird aus Mut gemacht“. DIE LINKE stünde einer entsprechenden Debatte zur Überarbeitung des AGG offen gegenüber.
SPON
Urteil gegen russische Fluglinie: Aeroflot muss Schlankheitsklausel streichen
Projekt „Die Wahlprüfsteine“
Erweiterung des AGG um das Merkmal Gewicht
Prozessstandschaft und Verbandsklagerecht

Anonymisierte Bewerbungsverfahren: eine Chance für dicke Menschen

DW-Kachel-FB-25„Haben Sie eine Essstörung oder schmeckt es Ihnen einfach nur?“ Mit welchen Fragen im Vorstellungsgespräch die Qualifikation geprüft wird, ist bisweilen erstaunlich – und diskriminierend. Vor allem dicke Menschen sehen sich hier häufig Vorurteilen gegenüber. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes gelten sie als leistungsschwach und nicht repräsentabel, da weder dick und gesund noch dick und schön in unserer Gesellschaft eine denkbare Kombinationen darstellen.
Das Photo im Lebenslauf senkt die Chancen dicker Bewerber*innen signifikant. Das zeigt eine Studie der Universität Tübingen, für die 127 Personalentscheider*innen befragt wurden. Dicke Frauen schnitten hier besonders schlecht ab: 98 Prozent der Befragten trauten ihnen keine prestigeträchtigen Berufe wie Ärztin oder Architektin zu. Von anonymisierten Bewerbungsverfahren würden dicke Menschen damit insofern profitieren, dass sie diesen Vorurteilen im Bewerbungsgespräch zumindest Paroli bieten könnten, statt bereits im Vorfeld stillschweigend aussortiert zu werden.
SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich im Rahmen des von uns initiierten Projekts „Die Wahlprüfsteine“ klar für anonymisierte Bewerbungsverfahren ausgesprochen. Sie sehen dies als eine notwendige unterstützende Maßnahme, um die „verfestigten Strukturen“ aufzubrechen. Die CDU/CSU steht dieser zusätzlichen Form der Prävention von Diskriminierung ablehnend gegenüber. Sie setzt auf die bestehenden Maßnahmen, „die ein bewusstes Umdenken bei den Personalverantwortlichen“ fördern sollen. Die FDP sieht zwar das Potential der Maßnahme, will aber, dass es eine „freiwillige Entscheidung der Unternehmen bleibt, sich für ein solches Bewerbungsverfahren zu entscheiden.“ Die ausführlichen Antworten der Parteien finden Sie auf der Website des Projekts „Die Wahlprüfsteine“.
Universität Tübingen
Übergewicht bringt berufliche Nachteile
SPON
Miese Vorstellungsgespräche: „Haben Sie eine Essstörung, oder schmeckt es Ihnen einfach nur?“

Wie stehen die Parteien zu einer Sensibilisierung der Bevölkerung für Gewichtsdiskriminierung?

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Obwohl Gewichtsdiskriminierung sehr häufig vorkommt und maßgeblich zu der sozialen Abwärtsspirale beiträgt, in der sich dicke Menschen oft wiederfinden, gibt es hierfür nur ein geringes gesellschaftliches Bewusstsein. Wir haben die Parteien gefragt, inwieweit sie planen, sich für eine Sensibilisierung der Bevölkerung für das Problem Gewichtsdiskriminierung einzusetzen.
Die Antworten der Parteien finden Sie auf der Website des von uns initiierten Projekts Die Wahlprüfsteine: http://www.die-wahlpruefsteine.de/K0Z1Q

Die Sensibilität für Gewichtsdiskriminierung muss gestärkt werden

Zitat-Dr-Friedrich-SchorbIn der dritten Woche unserer Interviewserie zum Abschlussbericht der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) in Auftrag gegebenen Studie „Diskriminierungsserfahrungen in Deutschland“ haben wir mit Dr. Friedrich Schorb gesprochen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Public Health der Universität Bremen und Mitglied im Beirat der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung.
Laut Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) wurden 634 Fälle von Gewichtsdiskriminierung geschildert. Hat Sie diese hohe Zahl überrascht, insbesondere weil ja nicht direkt nach Gewicht gefragt wurde?
Nein und ja. Nein, weil Untersuchungen aus englischsprachigen Ländern schon länger zeigen, dass Gewichtsdiskriminierung ein gravierendes Problem ist, das über alle gesellschaftlichen Bereiche hinweg verbreitet ist. Und seit einigen Jahren belegen auch Studien aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, dass dies kein rein anglo-amerikanisches Phänomen ist. Hinzu kommen die Alltagserfahrungen, die wir alle, gleich ob dick oder dünn, kennen. Witze über Dicke, das oft gehässige Kommentieren der Figur von Kolleg*innen, Freund*innen und Verwandten ebenso wie von Fremden auf der Straße sind Alltagspraktiken, die kaum in Frage gestellt werden. „Die Sensibilität für Gewichtsdiskriminierung muss gestärkt werden“ weiterlesen

Gewichtsdiskriminierung: eine alltägliche Erfahrung in Deutschland?

Zitat-Christine-LuedersDie Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat Ende Juni auf der Bundespressekonferenz im Rahmen ihres Berichts für den Bundestag die Ergebnisse der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ vorgestellt.
Im Fokus der Studie standen die sechs im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) genannten Merkmale Geschlecht, sexuelle Identität, ethnische Herkunft, Religion, Behinderung und Lebensalter sowie der soziale Status. Obwohl Diskriminierungen anhand des Körpergewichts damit nicht direkt abgefragt wurden, war die Fallzahl so hoch, dass Gewichtsdiskriminierung im Abschlussbericht der Studie mehrfach Erwähnung findet.
Wir haben dazu mit Chrstine Lüders, der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, gesprochen. „Gewichtsdiskriminierung: eine alltägliche Erfahrung in Deutschland?“ weiterlesen

Dicke Menschen: die letzte Gruppe, über die ungestraft Witze gemacht werden dürfen?

Diese Frage beschäftigt die Neue Osnabrücker Zeitung, die den Blick auf die 643 Fälle von erlebter Gewichtsdiskriminierung richtet, die sich im Abschlussbericht der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ finden. Die Studie wurde von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) beauftragt und vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) durchgeführt. Sie basiert auf einer telefonisch erfolgten Repräsentativbefragung mit 1007 Teilnehmer*innen und einer Online-Befragung mit 18.162 Teilnehmer*innen.
Viele Verbände haben seinerzeit ihre Mitglieder dazu aufgefordert an der Online-Befragung teilzunehmen, so auch die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung im Rahmen der Kampagne „Deine Stimme hat Gewicht“. Im Fragebogen mussten die Teilnehmer*innen ihre Diskriminierungserfahrung einer Kategorie zuordnen. Als Vorgaben standen die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgeführten Merkmale und die soziale Lage zur Verfügung, weshalb wir in unserer Kampagne gezielt auf den Punkt „Sonstiges, und zwar“ hingewiesen haben. Da die Studie nicht auf die Nennung von Diskriminierungserfahrungen anhand von Gewicht ausgelegt war, ist es äußerst bemerkenswert, dass 634 Fälle zusammengekommen sind.

Gewichtsdiskriminierung: Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt Handlungsbedarf auf

2016-04-19_Flyer_ADSDie Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat auf der Bundespressekonferenz im Rahmen ihres Berichts für den Bundestag die Ergebnisse der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ vorgestellt. Laut Abschlussbericht stehen 634 der erfassten Fälle in Zusammenhang mit Körpergewicht. Da innerhalb der zugehörigen Befragung das äußere Erscheinungsbild nicht gezielt abgefragt wurde, kommt dieser hohen Fallzahl eine besondere Relevanz zu. Dicke Menschen werden vor allem im Gesundheits- und Pflegebereich mit Stereotypen und Herabwürdigungen konfrontiert. Dort wird „mehr als fünf Mal so häufig von Benachteiligungen aufgrund des Gewichts berichtet, als zu erwarten wäre“. Zur Wehr setzen sich Menschen mit hohem Gewicht auffallend selten. Während im Mittel 44,0 Prozent gegen die Situation oder die diskriminierende Person vorgingen, waren es in ihrer Gruppe nur 30,5 Prozent.
Insbesondere die fehlende Barrierefreiheit in Praxen und Krankenhäusern trägt zu einer schlechteren gesundheitlichen Versorgung dicker Menschen bei. „Die Qualität der gesundheitlichen Versorgung leidet deutlich, wenn Mobiliar und medizinische Hilfsmittel nicht auf den dicken Körper ausgelegt sind“, so Natalie Rosenke, Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung. „Einige Diagnoseverfahren stehen hochgewichtigen Menschen aufgrund unzureichender Dimensionierung der Geräte gar nicht zur Verfügung. MRT-Geräte sind ein typisches Beispiel hierfür.“ „Gewichtsdiskriminierung: Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt Handlungsbedarf auf“ weiterlesen