Ab in den Pool mit SUIT YOUR BODY

SUIT YOUR BODY – Teaser from Frauen und Fiktion

Wer das Hörspiel SUIT YOUR BODY verpasst hat, kann jetzt in die Theater-Installation abtauchen. Also Gummiente einpacken und auf zum TD Berlin (Berlin)! Bis zum 22.08. gibt es täglich drei Zeitkorridore, um die Installation zu durchschwimmen. Für das Stück hat Frauen und Fiktion im letzten Jahr unsere Vorsitzende, Natalie Rosenke, interviewt und Teile des Gesprächs in die Installation einfließen lassen. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung dessen, was Sie erwartet von Frauen und Fiktion (FuF):

„In SUIT YOUR BODY hinterfragen Frauen und Fiktion (FuF) gesellschaftliche Schönheitsnormen. Auf Basis eines Interviews mit Natalie Rosenke, einer Expertin für das Thema Gewichtsdiskriminierung, kreieren sie einen Raum, in dem alle Körper erwünscht sind. Ein Frauen*chor leitet uns vorbei an Echokammern des Körperhasses in den Resonanzraum des eigenen Körpers. Die Stimmen bilden einen Gemeinschaftskörper, der atmet, spricht und sich geräuschvoll äußert. Der Fragen stellt, Antworten sucht und von ungewöhnlichen Perspektiven erzählt, die selbstverständlich sein könnten.

Ein befreiter Chorkörper, der miteinander klingt, aus vollem Halse singt und sich Worte wie “dick” zurückerobert. Ein unfassbar schöner Kollektivkörper, der am Ende mit seinem Publikum verschmelzen will. Hier wird der Wettstreit der Körper aufgehoben und ein neuer Blick geübt. Im interessierten und wohlwollenden Zuhören entdecken wir vieles, was wir oft schmerzlich vermissen und finden eine Schönheit, die uns von der Last des Mangels befreit. Mit einer Ode an die Vielfalt im Ohr schweben wir schließlich mit Leichtigkeit auseinander.

Mit: Natalie Rosenke (Interview); Daniela Acosta, Anna Beckh, Azemine Qorraj, Lea Stein, Kathrin Vogt, Frieda Völk, Maria Weiße, Maria Ilona Zwißler (Chor, Studentinnen der IPU) / Konzept: Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz, Eva Kessler, Felina Levits, Paula Reissig) / Textfassung, Dramaturgie: Anja Kerschkewicz , Eva Kessler, Paula Reissig, Alisa Tretau / Raum: Klaas Hübner, Anja Kerschkewicz , Felina Levits , Paula Reissig / Chorleitung (Koordination, Textarbeit): Eva Kessler / Chorleitung (Stimmbildung, Einstudierung): Eva Späth / Musikalische Leitung, Sounddesign: Panagiotis Iliopoulos / Interviewleitung: Anja Kerschkewicz, Alisa Tretau / Tonschnitt: Florian Hohnhorst, Panagiotis Iliopoulos, Paula Reissig / Toneinrichtung Raum: Florian Hohnhorst, Marcus Thomas Studioaufnahmen: Martin Lutz, Marcus Thomas / Technik, Video: Paula Reissig, Lichtdesign: Jones Seitz – Gefährliche Arbeit / Mitarbeit Licht: Anja Kerschkewicz / Produktionsleitung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Florian Hohnhorst / Grafik: Kevin VisdeloupGefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (BPKB)In Kooperation mit der International Psychoanalytic University Berlin (IPU)

SUIT YOUR BODY – Gewichtsdiskriminierung als Hörspiel zu Wasser gelassen

Im Herbst letzten Jahres hat das Team von Frauen und Fiktion unsere Vorsitzende, Natalie Rosenke, interviewt. Auf Basis des 4-stündige Sofagesprächs ist ein Hörspiel-Feature entstanden. Aufgrund der aktuellen Situation feiert das Stück jetzt erstmal Online-Premiere: Diesen Samstag (27. Februar) in einer Hörspielfassung über die Website des TD Berlin.

Das Stück wird an insgesamt 3 Abenden zu hören sein. Die Tickets gibt’s bei www.td.berlin ab 5,50 EUR. Am Abend der Premiere ist unsere Vorsitzende im anschließenden Gespräch dabei und freut sich auf Ihre Fragen. Weitere Informationen finden Sie im nachfolgenden Text von Frauen und Fiktion.

SUIT YOUR BODY
von Frauen und Fiktion
Online-Premiere der Hörspielfassung am 27. Februar 2021, 20:00 Uhr
Weitere Termine: 28. Februar & 7. März je 20:00 Uhr / 8. März ganztägig on demand beim TD Berlin.

In SUIT YOUR BODY hinterfragen Frauen und Fiktion gesellschaftliche Schönheitsnormen. Auf Basis eines Interviews mit Natalie Rosenke, einer Expertin für das Thema Gewichtsdiskriminierung, kreieren sie einen Raum, in dem alle Körper erwünscht sind. Ein Frauen*chor leitet uns vorbei an Echokammern des Körperhasses in den Resonanzraum des eigenen Körpers. Die Stimmen bilden einen Gemeinschaftskörper, der atmet, spricht und sich geräuschvoll äußert. Der Fragen stellt, Antworten sucht und von ungewöhnlichen Perspektiven erzählt, die selbstverständlich sein könnten. Ein befreiter Chorkörper, der miteinander klingt, aus vollem Halse singt und sich Worte wie “dick” zurückerobert. Ein unfassbar schöner Kollektivkörper, der am Ende mit seinem Publikum verschmelzen will. Hier wird der Wettstreit der Körper aufgehoben und ein neuer Blick geübt. Im interessierten und wohlwollenden Zuhören entdecken wir vieles, was wir oft schmerzlich vermissen und finden eine Schönheit, die uns von der Last des Mangels befreit.

Mit Natalie Rosenke (Interview) / Projektchor der IPU: Daniela Acosta / Anna Beckh / Azemine Qorraj / Lea Stein / Kathrin Vogt / Frieda Völk / Maria Weiße / Maria Ilona Zwißler Konzept Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) Textfassung / Dramaturgie Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Paula Reissig / Alisa Tretau Raum Klaas Hübner / Anja Kerschkewicz / Felina Levits / Paula Reissig Chorleitung (Koordination, Textarbeit) Eva Kessler Chorleitung (Stimmbildung, Einstudierung) Eva Späth Musikalische Leitung / Sounddesign Panagiotis Iliopoulos Interviewleitung Anja Kerschkewicz / Alisa Tretau Tonschnitt Florian Hohnhorst / Panagiotis Iliopoulos / Paula Reissig Toneinrichtung Raum Florian Hohnhorst / Marcus Thomas Studioaufnahmen Martin Lutz / Marcus Thomas Video Paula Reissig Technik / Lichtdesign Jones Seitz – Gefährliche Arbeit Mitarbeit Licht Anja Kerschkewicz Produktionsleitung / Presse und Öffentlichkeitsarbeit Florian Hohnhorst Grafik Kevin Visdeloup

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung (BPKB) In Kooperation mit der International Psychoanalytic University Berlin (IPU)

Publikumsgespräch mit Natalie Rosenke im Anschluss an die Premiere am 27. Februar

Digitales Foyer mit Frauen und Fiktion im Anschluss an die Vorstellungen am 28. Februar und 7. März

TD Berlin / Klosterstr. 44 / 10179 Berlin / www.td.berlin Online-Kartenpreise ab € 5,50- / Solipreis I € 9,- / Solipreis II € 15,- Tickets bitte im VVK bei RESERVIX erwerben!

Das Theaterprojekt LET'S MEET sucht Frauen* für die dicke Perspektive

Für das Frauen* Theaterprojekt LET’S MEET werden noch Frauen* in Köln und Umgebung gesucht. Der Veranstalter, das Sommerblut Kulturfestival​, hat es sich zum Ziel gemacht, Impulse für gesellschaftliche Diskurse und Weiterentwicklungen zu geben. Grundlage der Inszenierung ist „die Bedeutung von Frau-Sein in unserer Gesellschaft“, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden soll. Wir würden uns freuen, wenn sich einige Frauen* finden, die hier die dicke Perspektive einbringen. Die Kennenlerntreffen finden an folgenden Terminen um 19:00 Uhr statt:
29.01.2018
05.02.2018
WiNHaus International
Dormagener Straße 5
50733 Köln
Die Proben starten Anfang Februar. Sie sind interessiert, aber haben noch Fragen? Sie erreichen das Projekt über die E-Mail-Adresse letsmeettheaterprojekt@gmail.com. Es wird in Zusammenarbeit mit DaMigra​, dem Dachverband der Migrantinnenorganisationen realisiert, mit dem wir selbst bereits für unser Projekt Die Wahlprüfsteine​ zusammengearbeitet haben.
Flyer des Frauen* Theaterprojekts LET’S MEET

No Fats, no Femes! Gewichtsdiskriminierung als Dating-Motto

Oft werden die eigenen Vorlieben mittels einer Abwertung der nicht präferierten Merkmale ausgedrückt. Im heterosexuellen Bereich zum Beispiel mit dem Statement „No fat Chicks“. Der folgende Artikel gewährt einen Einblick in das „No Fats, no Femes“ Phänomen innerhalb der Datingszene homosexueller Männer.
Zum Artikel der Huffpost Style
Gay Men And Body Image: Fashion Fuels And Fights Harmful Ideals

Das Adipositivity Projekt löst einen Sturm der Entrüstung aus

MailOnline berichtete über das Adipositivity Projekt, dessen Ziel es ist, die Schönheit und Vielfalt dicker Körper mit der Kamera festzuhalten. Es geht um Kunst. Wenn man sich die Kommentare zur Meldung ansieht, hätten es auch die neuesten Zahlen der WHO sein können. Die positive Betrachtung des dicken Körpers wird als ein derart unmoralischer und unverantwortlicher Akt betrachtet, dass ein sofortiger Aufschrei erfolgt.
Zum Artikel der Daily Mail
‚These are the women you’ve rolled your eyes at… or joked about with your friends‘: Photographer travels the world snapping ’naked fat ladies‘ to promote body positivity

Schluss mit der Angst vor Querstreifen

Die Liste der modischen Todsünden ist für dicke Menschen besonders lang. Sie sollen keine Querstreifen tragen, gelten als Bikini untauglich und an körpernahe Schnitte ist gar nicht zu denken – wie heißt es doch im Katalog so schön: figurumspielend. Es ist an der Zeit, die Regeln zu brechen!

Plus-Size oder "just a size"?

Als Übergrößen bzw. „Plus-Size“ werden Photomodelle bezeichnet, die nicht den extrem schlanken Standardmaßen der Modeindustrie entsprechen.
So erfreulich es ist, dass Models wie Tess Holliday oder Ashley Graham immer häufiger auf den Titelseiten von Mode- und Frauenmagazinen zu sehen sind und dabei nicht nur die Vielfalt menschlicher Schönheit repräsentieren, sondern sich auch offensiv gegen einseitige Schönheitsvorstellungen wenden (Tess Holliday mit effyourbeautystandards oder Ashley Graham mit der von ihr unterstützten plusisequal -Kampagne), es bleibt ein schaler Beigeschmack, denn, wie Ashley Graham so treffend bemerkt: Niemand würde schlanke Fotomodelle als „skinny models“ bezeichnen. „Plus-Size oder "just a size"?“ weiterlesen