Das Theaterprojekt LET'S MEET sucht Frauen* für die dicke Perspektive

Für das Frauen* Theaterprojekt LET’S MEET werden noch Frauen* in Köln und Umgebung gesucht. Der Veranstalter, das Sommerblut Kulturfestival​, hat es sich zum Ziel gemacht, Impulse für gesellschaftliche Diskurse und Weiterentwicklungen zu geben. Grundlage der Inszenierung ist „die Bedeutung von Frau-Sein in unserer Gesellschaft“, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden soll. Wir würden uns freuen, wenn sich einige Frauen* finden, die hier die dicke Perspektive einbringen. Die Kennenlerntreffen finden an folgenden Terminen um 19:00 Uhr statt:
29.01.2018
05.02.2018
WiNHaus International
Dormagener Straße 5
50733 Köln
Die Proben starten Anfang Februar. Sie sind interessiert, aber haben noch Fragen? Sie erreichen das Projekt über die E-Mail-Adresse letsmeettheaterprojekt@gmail.com. Es wird in Zusammenarbeit mit DaMigra​, dem Dachverband der Migrantinnenorganisationen realisiert, mit dem wir selbst bereits für unser Projekt Die Wahlprüfsteine​ zusammengearbeitet haben.
Flyer des Frauen* Theaterprojekts LET’S MEET

No Fats, no Femes! Gewichtsdiskriminierung als Dating-Motto

Oft werden die eigenen Vorlieben mittels einer Abwertung der nicht präferierten Merkmale ausgedrückt. Im heterosexuellen Bereich zum Beispiel mit dem Statement „No fat Chicks“. Der folgende Artikel gewährt einen Einblick in das „No Fats, no Femes“ Phänomen innerhalb der Datingszene homosexueller Männer.
Zum Artikel der Huffpost Style
Gay Men And Body Image: Fashion Fuels And Fights Harmful Ideals

Das Adipositivity Projekt löst einen Sturm der Entrüstung aus

MailOnline berichtete über das Adipositivity Projekt, dessen Ziel es ist, die Schönheit und Vielfalt dicker Körper mit der Kamera festzuhalten. Es geht um Kunst. Wenn man sich die Kommentare zur Meldung ansieht, hätten es auch die neuesten Zahlen der WHO sein können. Die positive Betrachtung des dicken Körpers wird als ein derart unmoralischer und unverantwortlicher Akt betrachtet, dass ein sofortiger Aufschrei erfolgt.
Zum Artikel der Daily Mail
‚These are the women you’ve rolled your eyes at… or joked about with your friends‘: Photographer travels the world snapping ’naked fat ladies‘ to promote body positivity

Schluss mit der Angst vor Querstreifen

Die Liste der modischen Todsünden ist für dicke Menschen besonders lang. Sie sollen keine Querstreifen tragen, gelten als Bikini untauglich und an körpernahe Schnitte ist gar nicht zu denken – wie heißt es doch im Katalog so schön: figurumspielend. Es ist an der Zeit, die Regeln zu brechen!

Plus-Size oder "just a size"?

Als Übergrößen bzw. „Plus-Size“ werden Photomodelle bezeichnet, die nicht den extrem schlanken Standardmaßen der Modeindustrie entsprechen.
So erfreulich es ist, dass Models wie Tess Holliday oder Ashley Graham immer häufiger auf den Titelseiten von Mode- und Frauenmagazinen zu sehen sind und dabei nicht nur die Vielfalt menschlicher Schönheit repräsentieren, sondern sich auch offensiv gegen einseitige Schönheitsvorstellungen wenden (Tess Holliday mit effyourbeautystandards oder Ashley Graham mit der von ihr unterstützten plusisequal -Kampagne), es bleibt ein schaler Beigeschmack, denn, wie Ashley Graham so treffend bemerkt: Niemand würde schlanke Fotomodelle als „skinny models“ bezeichnen. „Plus-Size oder "just a size"?“ weiterlesen

09.03. Moviemento (Berlin): BODY POSITIVE – My body is my temple

Rund um den Internationalen Frauentag gibt es in Berlin einige Veranstaltungen, die sich mit Size-Acceptance und Empowerment befassen. Dazu zählt die Vorführung des Films „BODY POSITIVE – My body is my temple“ im Moviemento.
Datum: 09.03.
Uhrzeit: 20:30 Uhr „09.03. Moviemento (Berlin): BODY POSITIVE – My body is my temple“ weiterlesen

Das BodyLove-Projekt tourt durch Deutschland

Was als eine Serie für ein Plus Size Magazin begann, hat sich laut der Initiatorin, Silvana Denker, zu einer Kampagne für mehr Selbstliebe, Akzeptanz und Respekt entwickelt, die international Beachtung findet. Acht Menschen einer Stadt, die eine möglichst große Vielfalt im Hinblick auf Gewicht, Körperform, Alter und ethnischer Herkunft darstellen, kommen zusammen und bilden, nur mit Unterwäsche bekleidet, das Wort „Bodylove“ in einer Fussgängerzone.
Sie zeigen allen, was uns in den Medien praktisch nicht mehr begegnet: unser Körper, so wie er wirklich ist. Das heilt, das versöhnt, denn endlich erleben wir ihn ein Mal nicht als Baustelle für die Optimierungsprodukte der Werbeindustrie. Damit Silvana Denker und ihr Team weitere Städte bereisen können, bittet sie aktuell auf ihrer Facebook Seite um Unterstützung.
Silvana Denker – BodyLove
Facebook-Seite