"Die Dicken sind doch selber schuld!" – eine typisch deutsche Haltung?

Ein hohes Gewicht wird in Deutschland vor allem als selbstverschuldet betrachtet, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Max Planck Instituts. Der Grad der zugesprochenen Verantwortlichkeit lag hier bei 78,2 Prozent und damit vor den USA mit 77,6 Prozent und UK mit 70,2 Prozent. Fast jeder Dritte in Deutschland ist darüber hinaus der Meinung, dass dicke Menschen ihre Behandlung selbst bezahlen sollten.

Wie erleben dicke Jugendliche den Einstieg in die Arbeitswelt? Interviewpartner*innen gesucht

Gewichtsdiskriminierung ist bisher ein wenig beforschtes Thema in Deutschland. Wir freuen uns daher sehr, eine weitere Anfrage aus dem Bereich Wissenschaft & Forschung weiterzugeben. Dies Mal werden dicke Jugendliche und junge Erwachsene gesucht, die schildern, wie sie ihren Berufseinstieg erleben. Bei Interesse stellen wir gern den Kontakt her.
„Gewichtsdiskriminierung bei der Ausbildungssuche ist das Thema meiner Bachelor-Arbeit, die ich zurzeit im Rahmen meines dualen Studiums schreibe. Die Fragestellung ist, ob und inwiefern dicke Jugendliche und junge Erwachsene bei der Bewerbung um betriebliche Ausbildungsstellen aufgrund ihres Körpergewichts benachteiligt werden. Daher suche ich Personen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren mit hohem Körpergewicht, die sich in der Ausbildungssuche befinden oder noch bis vor kurzem befunden haben, um mit ihnen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Das Gespräch wird in Interviewform durchgeführt, entweder persönlich oder telefonisch und dauert ungefähr eine bis anderthalb Stunden. Alle Gesprächsinhalte werden komplett anonymisiert, sodass kein Rückschluss auf die Person möglich ist.
Wenn Sie sich persönlich oder jemanden in Ihrem privaten Umfeld angesprochen fühlen, freue ich mich über eine Rückmeldung.

Zu meiner Person: Ich studiere im dritten Jahr an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit im Studiengang „Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement“ (neu: „Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung“), bin vierzig Jahre alt und ein Mensch mit hohem Körpergewicht. Da ich selbst und auch Personen in meinem Umfeld entsprechende Erfahrungen mit Gewichtsdiskriminierung gemacht haben, habe ich mich entschieden, dies zum Thema meiner Abschlussarbeit zu machen.“

Gewichtsdiskriminierung: Hürden auf dem Weg zum Widerstand

Dicke Menschen, die Diskriminierung anhand ihres Körpergewichts erfahren, setzen sich äußerst selten gegen diese zur Wehr. Das belegt die Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“, die vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) durchgeführt wurde. Für das Merkmal Gewicht bleibt die Reaktion der von Diskriminierung Betroffenen deutlich häufiger aus, als beispielsweise für das Merkmal Behinderung, das durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einen rechtlichen Diskriminierungsschutz erfährt.
Im Artikel „Eine Frage von Gewicht: Gründe für unterschiedliches Reaktionsverhalten bei erfahrener Diskriminierung“ stellt das Forschungsteam der Studie die beiden Merkmale einander gegenüber, um die Ursachen für den geringen Widerstand von Menschen mit hohem Gewicht zu identifizieren. Es werden dabei gesellschaftliche wie rechtliche Faktoren betrachtet. Der Beitrag ist Teil des 2. Bandes der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ und ab sofort auf der Website vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft als PDF verfügbar.
Wir freuen uns sehr, dass sich das Thema Gewichtsdiskriminierung in Deutschland zusehends im Bereich Wissenschaft und Forschung etabliert, und natürlich besonders über den Hinweis auf die Arbeit der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung e.V. in der PDF-Version des Artikels.

Ergebnisbericht der Studie "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland" veröffentlicht

Menschen mit hohem Körpergewicht erleben Diskriminierung vor allem im Gesundheitsbereich. Diese Erfahrung aus unserer Betroffenenarbeit bestätigt der kürzlich erschienene Ergebnisbericht der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“. Er geht über die im 3. Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) bereits veröffentlichen Ergebnisse insofern hinaus, dass er das Diskriminierungserleben der Betroffenen aus den Befragungen und Fokusgruppen verstärkt in die Betrachtung miteinbezieht.
Dicke Menschen berichten vielfach davon, „dass sie nicht angemessen untersucht oder behandelt, ihre Beschwerden ausschließlich auf das Gewicht zurückgeführt und sie herabwürdigend und vorurteilsbehaftet durch Ärzt_innen und Pflegepersonal behandelt wurden.“ Sie erfahren also neben einer menschlich schlechteren Behandlung vor allem eine fachlich schlechtere. Und das in großer Zahl: Diskriminierungen anhand des Körpergewichts sind im Gesundheits- und Pflegebereich deutlich überrepräsentiert, wie die Auswertung der Betroffenenbefragung zeigt. Darüber hinaus sehen sich hochgewichtige Menschen oft einer für sie nicht geeigneten Raumsituation gegenüber. 31,1 Prozent aller im Gesundheits- und Pflegebereich erfassten Fälle, in denen Zugangsbarrieren geschildert wurden, stehen im Zusammenhang mit Gewicht. Die Studie gibt damit für Deutschland einen klaren Hinweis darauf, dass eine hochqualitative gesundheitliche Versorgung für dicke Menschen nicht gewährleistet ist.
Körpergewicht wurde weder in der repräsentativen Telefonbefragung noch in der online durchgeführten Betroffenenbefragen der Studie als eigener auswählbarer Punkt angeboten. Dennoch wurden allein in der Betroffenenbefragung 634 Diskriminierungserfahrungen geschildert, die mit Körpergewicht verknüpft waren. Das Forschungsteam vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung/BIM sieht daher den Gesetzgeber gefordert: „Die vielen Diskriminierungserfahrungen, die Personen anhand äußerlicher Merkmale, insbesondere anhand des Gewichts, erlebt haben, belegen den dringenden Handlungsbedarf, für diese Personen eine Möglichkeit zu schaffen, sich gegen ihre Diskriminierungserfahrungen zur Wehr zu setzen. Um diesen Personen auch Schutz gegen Diskriminierung zu bieten, sollten die im AGG geschützten Merkmale um äußerliche Merkmale ergänzt werden.“
Dieser Forderung schließen wir uns ausdrücklich an und werden auch 2018 mit Projekten wie in diesem Jahr „Die Wahlprüfsteine“ auf eine Erweiterung des AGG hinwirken.
Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
Diskriminierungserfahrungen in Deutschland – Ergebnisse einer Repräsentativ- und einer Betroffenenbefragung
Bundestagswahl 2017
Unsere Wahlprüfsteine zum Thema Gewicht

Doing Fat – Performance and Representation of Fat Bodies

Unter diesem Titel wird am 18. November der dicke Körper aus insgesamt zehn unterschiedlichen Perspektiven von „Fat Sex“ bis „Fat Rights“ betrachtet werden. Die Veranstaltung findet am Münchner Kompetenzzentrum Ethik (MKE) statt und steht allen Interessierten offen. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund internationaler Beteiligung, werden die meisten Vorträge in englischer Sprache gehalten.
Wir bitten um eine Anmeldung per E-Mail bis zum 13. November.
Ansprechpartnerin ist Frau Anja Herrmann.
10:00 – 10:15
Reception
10:15 – 10:45
Dr. Cat Pausé (Massey University, New Zealand)
Fattening Scholarship: The Future of Fat Studies
10:45 – 11:15
Natalie Rosenke (Chairwoman, Association against Weight Discrimination)
Fat Rights: Art-Intervention as a political Strategy
11:15 – 11:45
Stephanie von Liebenstein M.A. (Founder, Association against Weight Discrimination)
Weight as a Legal Category in Germany
11:45 – 12:30
Pause
12:30 – 12:50
Prof. Dr. Lotte Rose & Dr. Eva Tolasch (Frankfurt University of Applied Sciences & University of Innsbruck, Austria)
Fat Women*, Fat Men* – ein (folgen)schwerer Unterschied?
12:50 – 13:10
Dr. Nina Mackert (University of Erfurt)
Show the World that you’re reducing. Fatness and Ableism in Modernity
13:10 – 13:30
Dr. Anja Herrmann (Carl von Ossietzky University Oldenburg)
Save the Children? Visual Fat Politics in Contemporary Children’s Films and Books
13:30 – 13:50
Dr. Daniel Kofahl (Head of Department of apek-Consult)
„Dicke Mädchen sind die Idealen“ – Wohlbeleibtheit als erotisches Körperkapital
13:50 – 14:10
Pause
14:10 – 14:30
Dr. Friedrich Schorb (University of Bremen)
(Un)Doing Fat: Fat Activism between the Poles of Intention and Identity
14:30 – 14:50
Denise Baumann PhD candidate (Carl von Ossietzky University Oldenburg)
Fit and Fat? Body Representations in Weight Watchers and the Fat Acceptance Movement
14:50 – 15:10
Tae Jun Kim PhD candidate (University of Hamburg)
Fat Bodies between Resistance and Power: A Study of the Fat Acceptance Movement in Germany
15:15 – 15:45
Final Discussion

Anonymisierte Bewerbungsverfahren: eine Chance für dicke Menschen

DW-Kachel-FB-25„Haben Sie eine Essstörung oder schmeckt es Ihnen einfach nur?“ Mit welchen Fragen im Vorstellungsgespräch die Qualifikation geprüft wird, ist bisweilen erstaunlich – und diskriminierend. Vor allem dicke Menschen sehen sich hier häufig Vorurteilen gegenüber. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes gelten sie als leistungsschwach und nicht repräsentabel, da weder dick und gesund noch dick und schön in unserer Gesellschaft eine denkbare Kombinationen darstellen.
Das Photo im Lebenslauf senkt die Chancen dicker Bewerber*innen signifikant. Das zeigt eine Studie der Universität Tübingen, für die 127 Personalentscheider*innen befragt wurden. Dicke Frauen schnitten hier besonders schlecht ab: 98 Prozent der Befragten trauten ihnen keine prestigeträchtigen Berufe wie Ärztin oder Architektin zu. Von anonymisierten Bewerbungsverfahren würden dicke Menschen damit insofern profitieren, dass sie diesen Vorurteilen im Bewerbungsgespräch zumindest Paroli bieten könnten, statt bereits im Vorfeld stillschweigend aussortiert zu werden.
SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich im Rahmen des von uns initiierten Projekts „Die Wahlprüfsteine“ klar für anonymisierte Bewerbungsverfahren ausgesprochen. Sie sehen dies als eine notwendige unterstützende Maßnahme, um die „verfestigten Strukturen“ aufzubrechen. Die CDU/CSU steht dieser zusätzlichen Form der Prävention von Diskriminierung ablehnend gegenüber. Sie setzt auf die bestehenden Maßnahmen, „die ein bewusstes Umdenken bei den Personalverantwortlichen“ fördern sollen. Die FDP sieht zwar das Potential der Maßnahme, will aber, dass es eine „freiwillige Entscheidung der Unternehmen bleibt, sich für ein solches Bewerbungsverfahren zu entscheiden.“ Die ausführlichen Antworten der Parteien finden Sie auf der Website des Projekts „Die Wahlprüfsteine“.
Universität Tübingen
Übergewicht bringt berufliche Nachteile
SPON
Miese Vorstellungsgespräche: „Haben Sie eine Essstörung, oder schmeckt es Ihnen einfach nur?“

Online-Befragung: Diskriminierungserfahrungen in Thüringen gesucht

IDZ-Jena-UmfrageSie leben in Thüringen und haben Gewichtsdiskriminierung erfahren? Dann kann Ihr Erlebnis einen Beitrag dazu leisten, die Politik auf diese Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen. Schildern Sie hierfür einfach Ihren Fall in der Online-Befragung vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft​ und leiten Sie den Link bitte an andere interessierte Menschen in Thüringen weiter.
Die Umfrage finden Sie hier:
https://www.soscisurvey.de/idz-umfrage/
Information des IDZ zur Online-Befragung: Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft hat die erste thüringenweite Umfrage zu Erfahrungen mit Diskriminierung und gruppenbezogener Gewalt gestartet. Ziel der Online-Umfrage ist es, verschiedene Formen von Diskriminierung in Thüringen sichtbar zu machen, d.h. die Öffentlichkeit und die Politik auf bestehende Benachteiligungen, abwertende Verhaltensweisen und Gewalterfahrungen aufgrund der Zugehörigkeit zu bestimmten stigmatisierten gesellschaftlichen Gruppen in Thüringen aufmerksam zu machen und zu informieren.
Diskriminierung kann aufgrund vielfältiger Merkmale erlebt werden: In dieser Umfrage sind uns Ihre Erfahrungen wichtig, welche Sie beispielsweise aufgrund Ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung, aufgrund Ihres Alters, ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, aus rassistischen Gründen oder aufgrund Ihrer ethnischen Herkunft sowie aufgrund Ihrer Religion oder Weltanschauung gemacht haben. Es geht dabei um Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen in allen Lebensbereichen (z.B. im Privatleben, im Arbeitsleben, in der Schule oder im Umgang mit Behörden und Arbeitgeber_innen). Die Teilnahme an der Umfrage ist vollkommen anonym. Es ist aus den Daten kein Rückschluss auf Ihre Person möglich.

Die Sensibilität für Gewichtsdiskriminierung muss gestärkt werden

Zitat-Dr-Friedrich-SchorbIn der dritten Woche unserer Interviewserie zum Abschlussbericht der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) in Auftrag gegebenen Studie „Diskriminierungsserfahrungen in Deutschland“ haben wir mit Dr. Friedrich Schorb gesprochen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Public Health der Universität Bremen und Mitglied im Beirat der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung.
Laut Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) wurden 634 Fälle von Gewichtsdiskriminierung geschildert. Hat Sie diese hohe Zahl überrascht, insbesondere weil ja nicht direkt nach Gewicht gefragt wurde?
Nein und ja. Nein, weil Untersuchungen aus englischsprachigen Ländern schon länger zeigen, dass Gewichtsdiskriminierung ein gravierendes Problem ist, das über alle gesellschaftlichen Bereiche hinweg verbreitet ist. Und seit einigen Jahren belegen auch Studien aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, dass dies kein rein anglo-amerikanisches Phänomen ist. Hinzu kommen die Alltagserfahrungen, die wir alle, gleich ob dick oder dünn, kennen. Witze über Dicke, das oft gehässige Kommentieren der Figur von Kolleg*innen, Freund*innen und Verwandten ebenso wie von Fremden auf der Straße sind Alltagspraktiken, die kaum in Frage gestellt werden. „Die Sensibilität für Gewichtsdiskriminierung muss gestärkt werden“ weiterlesen

Gewichtsdiskriminierung: ein Akt von Gruppenmoral?

Zitat-Dr-med-Gunter-FrankWir setzen unsere Interviewserie zum Abschlussbericht der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) in Auftrag gegebenen Studie „Diskriminierungsserfahrungen in Deutschland“ fort. In Woche 2 haben wir mit unserem Beiratsmitglied Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, gesprochen.
Laut Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) wurden 634 Fälle von Gewichtsdiskriminierung geschildert. Hat Sie diese hohe Zahl überrascht, insbesondere weil ja nicht direkt nach Gewicht gefragt wurde?
Ich höre in meiner Sprechstunde von Patienten wöchentlich mehrere Schilderungen krasser und bösartiger Diskriminierungen gegenüber dicken Menschen. Insofern überrascht mich auf diesem Gebiet gar nichts. „Gewichtsdiskriminierung: ein Akt von Gruppenmoral?“ weiterlesen

Dicke Menschen: die letzte Gruppe, über die ungestraft Witze gemacht werden dürfen?

Diese Frage beschäftigt die Neue Osnabrücker Zeitung, die den Blick auf die 643 Fälle von erlebter Gewichtsdiskriminierung richtet, die sich im Abschlussbericht der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ finden. Die Studie wurde von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) beauftragt und vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) durchgeführt. Sie basiert auf einer telefonisch erfolgten Repräsentativbefragung mit 1007 Teilnehmer*innen und einer Online-Befragung mit 18.162 Teilnehmer*innen.
Viele Verbände haben seinerzeit ihre Mitglieder dazu aufgefordert an der Online-Befragung teilzunehmen, so auch die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung im Rahmen der Kampagne „Deine Stimme hat Gewicht“. Im Fragebogen mussten die Teilnehmer*innen ihre Diskriminierungserfahrung einer Kategorie zuordnen. Als Vorgaben standen die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgeführten Merkmale und die soziale Lage zur Verfügung, weshalb wir in unserer Kampagne gezielt auf den Punkt „Sonstiges, und zwar“ hingewiesen haben. Da die Studie nicht auf die Nennung von Diskriminierungserfahrungen anhand von Gewicht ausgelegt war, ist es äußerst bemerkenswert, dass 634 Fälle zusammengekommen sind.