Basisvortrag: Gewichtsdiskriminierung in verschiedenen Lebensbereichen
Ziel des Basisvortrag ist es den Teilnehmer_innen grundlegendes Wissen und Handlungskompetenz in Bezug auf Gewichtsdiskriminierung zu vermitteln. Dazu wird zunächst der Begriff der Gewichtsdiskriminierung vorgestellt, um anschließend auf dickenfeindliche Narrative einzugehen. Im Weiteren sollen die Teilnehmer_innen befähigt werden, Gewichtsdiskriminierung in verschiedenen Lebensbereichen eigenständig zu erkennen. Dabei arbeiten wir mit Beispielen aus den Bereichen Alltag, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Recht, Medien, Politik und soziales Umfeld. Zum Abschluss des Basismoduls folgen Hinweise zur Reflexion der eigenen Position und Arbeitspraxis in Bezug auf Gewichtsdiskriminierung.
Der Basisvortrag beinhaltet einen Vortrag im Umfang von 2,5 Stunden und 30 Minuten Diskussion.
Vertiefungsoptionen: Gewicht in Intersektion
Welche Diskriminierungserfahrungen eine hochgewichtige Person macht, hängt maßgeblich davon ab, wie das Merkmal Gewicht mit weiteren Merkmalen verflochten ist. Unsere Vertiefungsoptionen können zum Basisvortrag hinzugebucht werden. Haben Sie den Basisvortrag bereits besucht, ist es auch möglich nur die Vertiefungsoptionen zu wählen. In den Vertiefungsoptionen gehen wir gemeinsam in die Reflexion und betrachten das Merkmal Gewicht in Verflechtung mit race, Geschlechtsidentität, Sexualität, Behinderung, Lebensalter und Religion/Weltanschauung.
Die einzelnen Vertiefungsoption beinhaltet eine 45–60-minütige partizipative Workshop-Phase.
Für die Verknüpfung von Merkmalen wie diesen zu einer individuellen Diskriminierungserfahrung hat Kimberlé Crenshaw den Begriff der Intersektionalität begründet. Sie ist Professorin an der University of California sowie der Columbia University und forscht zu institutionalisiertem Rassismus.
Organisatorische Gestaltung der Fortbildung