"Gefühltes oder tatsächliches Übergewicht: Worunter leiden Jugendliche mehr?"

Laut der Studie der Robert Koch Mitarbeiterinnen Bärbel Maria Kurth und Ute Ellert leiden Jugendliche in Deutschland stärker unter dem gefühlten als dem tatsächlichen Körpergewicht. Jugendliche, die nach den offiziellen Grenzwerten als normalgewichtig gelten haben der Studie zufolge eine geringere Lebensqualität als Jugendliche, die zwar nach den offiziellen Grenzwerten als “zu dick” gelten, aber sich grundsätzlich ganz wohl in ihrer Haut fühlen. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse scheint eine Politik der  ”Aufklärung” dicker Kinder, Jugendlicher und Familien über die “gesundheitlichen Gefahren” besonders fragwürdig. „"Gefühltes oder tatsächliches Übergewicht: Worunter leiden Jugendliche mehr?"“ weiterlesen

SPON: "Dicke Kinder, schlechte Noten"

Nicht nur bei der Gesundheitsversorgung, bei der Wohnungs-, Arbeits- und Studienplatzsuche werden dicke Menschen benachteiligt, wie viele Studien aus den USA und zunehmend auch aus Deutschland zeigen: offensichtlich werden dicke Kinder schon bei der Notenvergabe diskriminiert. Höchste Zeit also, dass aus diesen Beobachtungen Konsequenzen folgen und die Diskriminierung dicker Kinder und Erwachsener endlich als Problem anerkannt und vor allem angegangen wird.

Bulimie Maja

Die Biene Maja ist wieder da, mit neuen Folgen! Aber irgendwie sieht sie anders aus, oder? Ja Maja, du hast ja abgenommen! Gut so, denn wo kämen wir hin, wenn wir in Zeiten der „Adipositas-Epidemie“ den Kindern ein nicht komplett schlankes „role model“ vorsetzen würden, auch wenn es sich nur um ein drolliges Insekt handelt.  Wehret den Anfängen! Soll nur keiner von den kleiner Rackern auf die Idee kommen, auch dicke Kinder könnten positive Eigenschaften haben. Dann schon lieber eine Bulimie Maja!

Man ist nie zu jung, um den eigenen Körper zu hassen

Um schon kleinen Mädchen klar zu machen, dass das wichtigste Ziel im Leben ein schlanker Körper ist, hat der US-amerikanische Kinderbuchautor Paul Kramer das Buch Maggie Goes on a Diet geschrieben. Doch die Idee, schon Vorpubertierenden beizubringen, dass Erfolg im Leben nur mit Selbsthass und lebenslangen Diäten zu erreichen ist, ging selbst denjenigen zu weit, die sost immer gerne vor einer „Übergewichts-Epidemie“ bei Kindern warnen. Jetzt heißt das Buch Maggie Eats Healthier. Der Inhalt bleibt gleich.

"Der dicke Hans"

Dass der Pädagoge Steffen Johr mit seinen Schüler Rap machen will und dafür Unterstützung der Schulranzenfirma SCOUT erhält, klingt erst mal nach einem guten Projekt. Schade nur, dass gleich der erste Song des Projekts „Der dicke Hans“ von einem unglücklichen Jungen handelt, der, weil er so viel isst, so dick wird, dass er nicht mehr durch die Tür passt, und von allen gehänselt wird. Nur um am Ende durch den originellen Tipp, doch Möhren statt Chips zu essen, gerettet zu werden. „"Der dicke Hans"“ weiterlesen