Fat Fashion: noch Revolte oder schon Modediktat?

XL Fashion Blogs erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden lange Zeit als selbstbewusste Revolte mit politischem Anspruch betrachtet, doch inzwischen mehren sich die kritischen Stimmen. Ein davon ist die Bloggerin von Fatty Unbound. Ihrer Meinung nach werden viel zu oft die typischen Posen der Werbung immitiert. Ist Fatshion (Fat Fashion) zu einer Erwartungshaltung geworden, wonach sich der „gute“ dicke Mensch zu jeder Zeit stilsicher und modisch kleiden muss?
Artikel Fatty Unbound
Why I’m not a fatshion blogger anymore

Frische Farben für die Badesaison

ModCloth’s hat seine diesjährige Badeanzug-Kollektion von Mitarbeiterinnen und Fans der Marke präsentieren lassen und dabei bewusst auf eine große Bandbreite der Körperformen gesetzt. „Wir wollen erreichen, dass es etwas ganz Normales ist, Frauen unabhängig von ihrer Konfektionsgröße als kompetent und selbstbewusst zu betrachten,“ so Mary Alderete, Leiterin des Vertriebs.
Ein bisschen schade, dass der Hersteller in den großen Größen für das Shooting ausschließlich Badeanzüge ausgewählt hat, die eher an ein längeres Top erinnern, obwohl sich auf der Website auch Schnitte finden, die den Bauch verpacken, aber seitlich Bein zeigen.

Der männliche Körper im Fadenkreuz der Werbeindustrie


Wir vergessen oft, dass sich auch Männer einem unerreichbarem Schönheitsideal gegenüber sehen und immer härter mit ihrem Körper ins Gericht gehen. Vier Männer aus dem Buzzfeed-Team haben sich auf das Abenteuer eingelassen, ein typisches Motiv aus der uns umgebenden Hochglanzwelt nachzustellen. In einem zweiten Schritt wurden ihre Körper so modelliert, dass sie der Vorlage entsprachen.

Zu Gast bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)

2016-05-24_GgG_Gespraech_mit_der_ADSWir sagen Dankeschön für das konstruktive Gespräch mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), das von gegenseitigen positiven Impulsen, die wir in unsere Arbeit einfließen lassen werden, und Respekt geprägt war.
Wo wir mit unserer Erfahrung in Bezug auf das Thema Gewichtsdiskriminierung einen Beitrag leisten können, werden wir ihn gern erbringen, und freuen uns auf zukünftige Anknüpfungspunkte.

Superdünn und trotzdem „fett“?

Cellulite-hautKein Problem, denn die neueste Neurose unter dünnen Frauen ist die Angst davor, „skinny fat“ zu sein. Wie man es anstellt, gleichzeitig sehr schlank zu sein und sich immer noch fett zu fühlen, zeigt zum Beispiel der Schweizer „Tagesanzeiger“: „Skinny fat“, ein Begriff aus dem englischsprachigen Raum, bezeichne „Menschen, die zwar, wenn sie bekleidet sind, schlank wirken, jedoch einen relativ hohen Fettanteil und einen geringen Anteil an Muskelmasse haben.“ „Superdünn und trotzdem „fett“?“ weiterlesen