6. Mai 2012: Tageszeitung taz bringt GgG deutschlandweit auf Seite 1
28. April 2012: Tagung der GgG unter dem Motto "Dick ist kein Schimpfwort" in Berlin
April 2012: Experten-Beirat der GgG wird aktiv
2. Dezember 2011: SWR-Nachtcafé über Diskriminierung mit Sabine G. Fischer
VGH Bayern, OVG NRW und VGH BW entscheiden positiv für dicke Verbeamtungsanwärter
4. September 2011: Die Standard berichtet doppelt über GgG
24. Juli 2011: arte-Sendung „Big Beauties“ u.a. über GgG
Juni 2011: Initiative Nachrichtenaufklärung interessiert sich für das Thema „dicke Kinder“
14. April 2011: Tagung des Kompetenznetzes Adipositas in München – die GgG diskutiert mit!
März 2011: Artikel über Adipositas und Verbeamtung in Zeitschrift für Beamtenrecht
23. November 2010: Veranstaltungskalender geplant - Wer macht mit?
November 2010: Rechtsberatung bekommt Verstärkung durch Petra Geißinger
25. Oktober 2010: Stephanie von Liebenstein bei "Fakt ist!" (MDR)
30. September 2010: Stephanie von Liebenstein bei frautv
13. Mai 2010: GgG im Deutschlandfunk
21. Februar 2010: Stephanie von Liebenstein in WestArt am Sonntag
4. Februar 2010: Mocca-Artikel über GgG, "Sind Dicke die schlechteren Menschen?"
10. November 2009: Cannstatter/Esslinger Zeitung berichten über die GgG
Medientauglichkeit verbessert - Stephanie von Liebenstein in SWR-Landesschau
Presseschau braucht Verstärkung
Rechtsberatung weiter erfolgreich - HelferInnen gesucht!
November 2009: Kinderbroschüre ist im Satz - Helfen Sie mit und sammeln Sie Adressen!
Kinderseite "Dick und dünn" mit Gedankengarten
17. Oktober 2009: taz-Artikel "Dick und ungeniert"
19. Mai 2009: Focus bringt ausführliches Interview mit Stephanie von Liebenstein
5. Mai 2009: Radiointerview mit Stephanie von Liebenstein
Februar/März 2009: Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung unterstützt neues Buch von Friedrich Schorb
Februar 2009: Jahresrückblick 2008
November 2008: Presseschau geht online
Juli 2008: Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung wird zunehmend von den Medien nachgefragt
Mai-Juli 2008: AOK Powerkids - Offener Briefwechsel zwischen Dr. med. Gunter Frank und der AOK
Mai 2008: Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung unterstützt Projekt der TU Hamburg
Anlässlich des Internationalen Anti-Diät-Tags hatten wir die Ehre, deutschlandweit als Aufmacher auf Seite 1 der taz zu erscheinen! Hier der inhaltsgleiche Online-Artikel: http://www.taz.de/!92798/ Gleichzeitig gab es noch einen längeren Artikel auf news.de (siehe http://www.news.de/gesellschaft/855304759/anti-diaet-tag-dicke-blasen-zum-kampf-gegen-diaeten/1/), weitere kurze Meldungen in verschiedenen anderen Medien und ein Interview mit Stephanie von Liebenstein auf Radio Energy Berlin.
Am 28.4.2012 fand unsere diesjährige Tagung zum Internationalen Anti-Diät-Tag unter dem Motto "Dick ist kein Schimpfwort" statt. Details siehe unsere Pressemitteilung dazu, in der es auch einige Bilder anzusehen gibt.
Im Zuge der Erweiterung und Vernetzung der GgG wurde der e.V. Anfang des Jahres um einen Experten-Beirat erweitert, der die Aufgabe hat, die GgG zu beraten, zu vernetzen, Ideen und Kontakte zu akquirieren und die gesellschaftspolitische Vision des Vereins in Wissenschaft, Medien und Politik stark zu machen. Mitglieder sind:
Jede dieser Personen hat sich in der Vergangenheit durch öffentliches Engagement gegen Gewichtsdiskriminierung ausgezeichnet. Wir sind stolz und hoffen, mit diesem Team auch zu einem verstärkten interdisziplinären Austausch über das Thema beizutragen.
Thema: "Bloß keine Vorurteile!" Sabine G. Fischer, Schatzmeisterin der GgG, diskutiert mit! SWR, Freitag, den 2.12.2011, 22h (Wiederholung Samstag).
... und das unter direkter Bezugnahme auf unsere Argumente! Konkret handelt es sich um die Urteile des VGH Bayern (siehe http://www.landesanwaltschaft.bayern.de/images/PDFs/2012/3a405b.pdf), des OVG NRW, Beschluss vom 16.5.2011, Az. 1B477/11 (siehe http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2011/1_B_477_11beschluss20110516.html) und des VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 31.5.2011, Az. 4S187/10, siehe http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=14497. Das Urteil des VGH Bayern ging zusätzlich durch mindestens einen Amtsärzte-Newsletter, wobei unser Rechtsberater namentlich genannt wurde. Wir sind stolz und hoffen sehr, dass weitere Gerichte nachziehen werden!
"Angst vor Armut wird in Form von Körperfett bekämpft": Interview mit Stephanie von Liebenstein, zu finden unter http://diestandard.at/1313025461186/Gewichtsdiskriminierung-Angst-vor-Armut-wird-in-Form-von-Koerperfett-bekaempft. Fast gleichzeitig erschien der Artikel "Größe Doppel X und trotzdem fit“, ein Bericht von Birgit Tombor über Fat-Acceptance-Bewegungen in Österreich, Deutschland und den USA: http://diestandard.at/1311802349443/Gewichtsdiskriminierung-Groesse-Doppel-X-und-trotzdem-fit.
Anlässlich des arte-Themenabends „Big Beauties“ wurde die filmisch ausgezeichnete gleichnamige Dokumentation von Axel Engstfeld gezeigt, in der ein Interview mit Stephanie von Liebenstein und Friedrich Schorb vorkommt: http://www.arte.tv/de/4004970,CmC=4005452.html. Zusätzlich gab es einen arte-Magazin-Artikel, in dem wir erwähnt wurden: http://www.arte.tv/de/3990362,CmC=3990378.html.
Auf Initiative von Maike Arft-Jacobi, die u.a. unsere Kinderbroschüre maßgeblich mit betreut hat, recherchiert die Initiative Nachrichtenaufklärung (http://www.kl-medien.de/ina/) zum Thema dicke Kinder und führte Anfang Juni ein Interview dazu mit Stephanie von Liebenstein. Die zuständige Redakteurin versucht, das Thema in die Top 10 der vernachlässigten Themen zu bekommen. Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) ist ein Zusammenschluss von Medienwissenschaftlern und Journalisten, der die Öffentlichkeit auf Themen und Nachrichten aufmerksam machen möchte, die seiner Meinung nach von den deutschen Massenmedien vernachlässigt werden. Die Hauptaktivität der Initiative ist die Veröffentlichung ihres Jahresberichts, der „Top 10 vernachlässigter Themen“. Weiter so!
Das zweitägige Seminar, das am 6. und 7.5.2011 in Berlin stattfand, hat erstaunlich viel an Erkenntnissen und Ideen gebracht. Leider stellt sich heraus, dass nicht Kompetenz das Problem der GgG ist, sondern Zeit: Unsere wenigen Ehrenamtlichen sind allesamt in Vollzeitberufstätigkeiten eingespannt, und nebenbei bleibt nur ganz begrenzt Zeit, all die schönen Dinge zu tun, die man gern für die GgG tun würde. Fazit des Seminars (neben vielen kreativen Ideen, was man alles für die GgG tun könnte): Wir brauchen kompetente und zuverlässige Verstärkung! Sollten Sie sich berufen fühlen, den Vorstand oder die Rechtsberatung in irgendeiner Form zu entlasten, schreiben Sie an info
gewichtsdiskriminierung.de
Am 14.4.2011 fand in München eine Journalistentagung des von der Bundesregierung geförderten Kompetenznetzes Adipositas (http://kn-adipositas.de/knadipositas/default.aspx) statt mit dem Ziel, die anwesenden Journalisten und Journalistinnen über die neuesten Forschungsergebnisse des Forschungsnetzwerks zu informieren. Drei Mitglieder der GgG hatten sich auf den weiten Weg dorthin gemacht und diskutierten eifrig mit Wissenschaftlern und Journalisten über die faire und möglichst wertfreie Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse in den Medien, vorurteilsfreie – oder zumindest -ärmere – Forschung, aber zuallererst auch über den respektvollen Umgang mit dicken Patientinnen und Patienten. Unser erster Eindruck von der Tagung war: Hier hatten sich die Dünnsten der Dünnen sowohl im wissenschaftlichen als auch im journalistischen Bereich versammelt, was unsererseits sofort die Forderung aufwarf: „Nichts über uns ohne uns!“ Forschung und Diskussionen über dicke Menschen ohne Einbeziehung der Stimmen dicker Menschen selbst (z.B. Forscher und Forscherinnen, die selbst dick sind) stellen eine Kolonisierung dar, die wir höchst bedenklich finden.
Die Tagung hatte einerseits bestürzende, andererseits aber auch erhebende Momente: Einige Vortragende zeigten schon in den Vortragsunterlagen eine beunruhigende Tendenz, Forschungsergebnisse einseitig und wertend zu präsentieren, wenn sie z.B. gegen jede wissenschaftliche Vernunft Dinge miteinander in Verbindung zu bringen versuchten, die offensichtlich unverbunden nebeneinander stehen; andere äußerten sich differenziert und abwägend – besonders Frau Prof. Martina de Zwaan (Universität Erlangen), die uns sogar in ihren Unterlagen erwähnte, darf hier lobend erwähnt werden –, und auch das journalistische Publikum stellte zum Teil Fragen, die darauf schließen ließen, dass zumindest einigen an einer fairen, differenzierenden Berichterstattung gelegen war.
Unsere Präsenz auf der Tagung führte immerhin dazu, dass viele Leute ins Denken gerieten, ca. 50 unserer Flyer für Presse und Medien in Umlauf kamen und wir mehrere Interviews mit dem ORF und dem Bayerischen Rundfunk führen durften.
In der renommierten Zeitschrift für Beamtenrecht erschien im März 2011 M. Hillebrechts Artikel "Die gesundheitliche Eignung für ein öffentliches Amt bei Übergewicht und Adipositas" (ZBR 3, S. 84-91). Wir hoffen, dass der Artikel dazu führt, dass deutsche Richter auf eine solidere Argumentationsbasis zurückgreifen können, wenn sie zugunsten eines dicken Bewerbers entscheiden. Eine Kopie des Artikels kann auf Anfrage zugesandt werden: info
gewichtsdiskriminierung.de
Die von der Herausgeberin des erfolgreichen "Fat Studies Readers" initiierte Fachzeitschrift wird Ende 2011 zum ersten Mal erscheinen. Zur Konzeption siehe folgendes Dokument: [WORD-Dokument 23 KB]
Der Vortrag hatte „Fat Acceptance in der Praxis“ zum Thema und beschäftigte sich mit der Entstehung der GgG, der gesellschaftlichen Realität von Dicken in Deutschland und zusätzlich schwerpunktmäßig mit medizinischer Diskriminierung. Das Publikum bestand aus einer Gruppe Studierender aus dem Studiengang „Public Health“ der Universität Bremen. Viele der Studierenden waren ehemalige Sportstudenten oder Auszubildende in Fitnessstudios etc. und werden in der Zukunft vermutlich im Gesundheitsbereich arbeiten. Es bleibt daher zu hoffen, dass der Vortrag dazu beigetragen hat, auf die Problematik Gewichtsdiskriminierung aufmerksam zu machen. Der Vortrag kann auf Wunsch zugesandt werden: info
gewichtsdiskriminierung.de
Um unsere Homepage aktueller und informativer zu gestalten, planen wir einen regelmäßigen Veranstaltungskalender mit Tipps für dicke Menschen und Menschen, die sich für das Thema "Gewicht" und "Antidiskriminierung" interessieren. Sarah Schwietert wird die Koordination übernehmen - nun brauchen wir Helferinnen und Helfer, die uns mit Tipps, Hinweisen und Recherchen versorgen: Wo gibt es Ü100-Parties? Wissen Sie von einer dicken Modenschau am Ort? Oder von einer dicken Singlebörse? Auch Tagungen und Kongresse und sonstige Veranstaltungen zum Thema würden wir gerne aufnehmen. Schicken Sie uns Hinweise und nehmen Sie, wenn Sie Veranstalter sind, Kontakt mit uns auf! veranstaltungen
gewichtsdiskriminierung.de
Wir sind sehr glücklich, Frau Petra Geißinger (http://www.geissinger-training.de/index.php?id=11) als Verstärkung unserer Rechtsberatung gewonnen zu haben. Ab Januar 2011 steht sie - neben unserer bisherigen Arbeitsgruppe Recht - für Ihre Fragen zur Verfügung.
Thema: "Dick und doof? Warum wir immer dicker werden" http://www.mdr.de/fakt-ist/7791972.html
Sehr positive Sendung zum Thema "Diskriminierung von Dicken": http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2010/0930/thema_2.jsp
Thema: "Dick, dicker, am dicksten?" Neue Studien über Adipositas veröffentlicht. Hier Download der Sendung (ca. 9 MB).
Leider nicht mehr abrufbar...
Thema: XXL - na und?
http://www.wdr.de/tv/westart/sonntag/sendungsbeitraege
Von Maren Moster. Klicken Sie hier, um zum Artikel zu kommen.
http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/stuttgart/stuttgart/
Die Öffentlichkeitsarbeit muss uns als Initiative, die sich die Veränderung der Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben hat, ein zentrales Anliegen sein. Da die Anfragen durch die Medien zunehmen und es immer wahrscheinlicher wurde, eines Tages vor einer Fernsehkamera stehen zu müssen, hat Stephanie von Liebenstein sich dieses Jahr in einem Kamera- und Medientraining bzw. in einem Seminar zur Öffentlichkeitsarbeit medientauglich(er) gemacht (natürlich auf eigene Kosten).
Am Montag, den 2. November um 19:30h war es dann soweit: Sie ist in der SWR-Landesschau auftreten. Den Link auf das Video gibt es hier: http://www.swr.de/landesschau-bw/gaeste/-/id=2248750/did=5571316/pv=video/nid=2248750/1noh9w8/index.html
Unsere - bislang sehr erfolgreiche - Presseschau braucht dringend Unterstützung! Frau Kusmierz, die die Übersicht bislang mit bewundernswertem Ehrgeiz aktualisiert und befüttert hat, ist leider seit Juni aus persönlichen Gründen nicht mehr in der Lage, sich um die Seite zu kümmern. Da sich bislang niemand bereit erklärt hat, ihre Nachfolge zu übernehmen, liegt die Presseschau derzeit brach. Dringend benötigt wird
gewichtsdiskriminierung.de)
und ggf. zu kommentieren. Die Presseschau wurde bislang hervorragend aufgenommen und ist in den Monaten vor Juni 2009 offenbar zu einer Art Generalreferenzquelle zu den Themen Gewicht und Gewichtsdiskriminierung aufgestiegen - so zumindest viele begeisterte Zuschriften. Es wäre schade, wenn wir das Projekt nach nur einem Jahr wieder einstellen müssten.
Still im Hintergrund läuft weiter unsere kostenlose
Rechtsberatung zum Thema Gewichtsdiskriminierung
(erreichbar unter recht
gewichtsdiskriminierung.de,
Sie erhalten in der Regel binnen 24 Std. eine Antwort), die ungebrochen
positiv aufgenommen und angenommen und rege genutzt wird. Auch
hier bräuchten wir jedoch - juristisch vorgebildete -
Helferinnen und Helfer,
die bereit sind, zumindest gelegentlich einzuspringen, das eine oder
andere zu recherchieren und die Rechtsberatung zu
unterstützen.
Was uns den ganzen Sommer mehr als alles andere beschäftigt hat, ist unsere Kinderbroschüre; die man eigentlich inzwischen als "Kinderbuch" bezeichnen müsste. Nach einer Phase der Umarbeitungen und Korrekturen, die das umfangreiche Feedback von unzähligen Personen (herzlichen Dank noch einmal dafür!) nach sich gezogen hat, ist die Broschüre seit Anfang August im Satz, d.h. in der Layoutphase. Moritz Becker, der sich um das - sehr aufwändige, da bilderreiche und kinderbuchähnliche - Layout kümmert, hat Mitte August einen kleinen Sohn bekommen und dessen Aufmerksamkeitsbedürfnis wohl etwas unterschätzt. Es wird also noch etwas dauern, bis die Broschüre das Licht der Welt erblickt.
Probeseiten können unter
info
gewichtsdiskriminierung.de
angefordert werden. Über ein Feedback
sind wir immer dankbar.
Da wir mit dem Erscheinen der Broschüre noch einige Hürden zu überspringen haben, möchten wir um Ihre Mithilfe bitten:
gewichtsdiskriminierung.de
angefordert werden. Bitte schicken Sie sie nach dem Ausfüllen
wieder an dieselbe Adresse zurück. Idealerweise erreichen wir
mit
dem ersten Versand ca. 500 zentrale Personen und Institutionen, die mit
Hilfe der Broschüre zum Denken angeregt werden sollen.
gewichtsdiskriminierung.de
und fragen Sie Bekannte und Kollegen, ob sie etwas beitragen
möchten!Ein Projekt, das Maike Arft-Jacobi anknüpfend an die Kinderbroschüre (siehe oben) entwickelt hat, ist die Webpräsenz http://www.dickduenn.de/ mit dem Gedankengarten. Beim Gedankengarten geht es hauptsächlich darum, gängige Meinungen und Urteile zum Thema "Dick und Dünn" zu hinterfragen.
Die Idee ist schwerer zu beschreiben als auszuprobieren: http://www.dickduenn.de/gedankengarten.html.
Über allgemeine und konkrete Ideen zu diesem Projekt
würde sich Maike sehr freuen: info
dickduenn.de
Als Folge des Erscheinens von Friedrich Schorbs Buch "Dick, doof und arm?" (siehe unten) brachte die taz am 17.10.2009 einen Artikel, der u.a. auf einem langen, intensiven und tiefgehenden Interview mit Stephanie von Liebenstein, der 1. Vorsitzenden der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung, basierte. Die Redakteurin Barbara Dribbusch, selbst Amerikanistin, verstand sofort, worum es uns geht, durchschaute die z.T. recht abstrakten Gedanken, die hinter dem Engagement gegen Gewichtsdiskriminierung stecken können, und wagte in ihrem Artikel sogar, das Wort "Semiotik" aufzugreifen. Fazit: taz-LeserInnen sind offenbar schlauer...
Hier der Artikel: http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/dick-und-ungeniert/
Der Titel setzt sich aus soziologischer Perspektive mit dem Thema "Übergewicht" auseinander und zeigt auf, welche Interessen dahinter stehen, das sogenannte Übergewicht zum großen Volkskiller zu erheben. Das Buch ist provokativ, sehr verständlich und unterhaltsam geschrieben und streckenweise sogar amüsant. Wir denken, dass es sich bei dem Buch um den klarsten und sachkundigsten Titel zum Thema Gewichtsdiskriminierung handelt, der zurzeit auf dem Markt ist. Die Themen "Medizin" und "Ernährung", die bei der "Übergewichts"diskussion immer wieder zum Vorwand für Diskriminierung genommen werden, werden hier konsequent und ausschließlich von einem gesellschafts- und kulturkritischen, soziologischen Standpunkt aus analysiert, so dass ihre vermeintliche Bedeutung in die richtige Perspektive gerückt wird.
Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung hatte die Freude und Ehre, das Buch mitlektorieren zu dürfen und den einen oder anderen inhaltlichen Tipp geben zu können.
Also: kaufen! Und vor allem: lesen!
Mehr Informationen gibt es hier: http://www.droemer-knaur.de/buecher/Dick,+doof+und+arm.891311.html
Die ZEIT brachte am 12.10.2009 ein Dossier zu Fritz und seinem Buch, in dem die GgG kurz erwähnt wird: http://www.zeit.de/2009/42/DOS-Dick-und-doof
Einzusehen unter http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/
news/gewichtsdiskriminierung-druck-auf-dicke-immens-
gestiegen_aid_399561.html
Außerdem ist in der Printausgabe vom 18.5. auf S. 14 links oben eine kurze Erwähnung unseres Vereins im Zusammenhang mit einem Bodybuilder, der wegen seines Gewichts nicht verbeamtet wurde. Naja, das ist auch eine Form von Gewichtsdiskriminierung...
Hitradio RTL Sachsen strahlt Interview mit Stephanie von Liebenstein von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung aus und bestätigt unsere Erfahrung: Ostdeutschland ist in Sachen Kritik am Schlankheitswahn ganz vorne mit dabei!
Der Titel "Dick, doof und arm. Die große Lüge vom Übergewicht und wer von ihr profitiert" wird bei Droemer-Knaur voraussichtlich im Oktober 2009 erscheinen und 16,95 EUR kosten.
Lesen Sie unseren Jahresrückblick 2008 als [pdf 138 KB]
Ab sofort finden Sie ein 14-tägig upgedatete Presseschau zum Thema "Über"gewicht unter www.gewichtsdiskriminierung.de/presseschau.html
Helfen Sie mit! Wenn Sie beim Zeitunglesen auf einen Artikel
zum Thema stoßen, schicken Sie einen kurzen Hinweis an info
gewichtsdiskriminierung.de!
Über Sinn und Unsinn der Nationalen Verzehrsstudie II und des Nationalen Aktionsplans IN FORM.
Brief der Ges. gg. Gewichtsdiskriminierung an BMELV [pdf 137 KB]
Antwortbrief des BMELV [pdf 132 KB]
Nachdem wir im März 2008 die "Im Palais"-Sendung des rbb "Deutschland im Kilokampf - Werden Dicke benachteiligt?" mit Informationen zum Thema Gewichtsdiskriminierung unterstützt haben, hatten wir im Juli die Gelegenheit, die MDR-Sendung "Fakt ist" zum Thema "Ach du dickes Deutschland" (vom 7.7.) mit Informationen und Kontakten zu versorgen. Wir sind stolz darauf, dass die Sendung zu einem nicht unerheblichen Teil auf von uns bereitgestellten Informationen basierte. Wir schließen daraus: Unsere Aufklärungsarbeit hat Erfolg und wird von der Öffentlichkeit in immer stärkerem Maße wahrgenommen.
AOK PowerKids gefährdet die körperliche und seelische Gesundheit molliger Kinder - dies legt Dr. med Gunter Frank, Allgemeinmediziner, Autor von u.a. Lizenz zum Essen und Vorstandsmitglied des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E) in einem offenen Briefwechsel mit der AOK dar. Lesen Sie hier seine Argumentation und die Reaktion der AOK:
Brief von Dr. Frank an die AOK vom 6.5.2008 [pdf 969 KB]
Antwortschreiben der AOK vom 15.5.2008 [pdf 347 KB]
Brief von Dr. Frank an die AOK vom 4.6.2008 [pdf 491 KB]
Endgültiger Brief von Dr. Frank vom 31.7.2008 [pdf 293 KB]
Im Rahmen des Seminars "Geschlecht und Protest" (Leitung: Gabriele Winker und Melanie Groß) untersucht Philipp Garde Protest- und Widerstandsformen, die herrschende Körpernormen und -zwänge in Frage stellen. Sein besonderes Interesse gilt dem herrschenden Körperregime und der daraus folgenden Pathologisierung alternativer Körperformen und -praktiken, insbesondere der Diskriminierung dicker Menschen. Informationen über das Seminar finden Sie hier.
Lesen Sie unsere News:
OVG NRW und VG BW urteilen positiv für dicke Verbeamtungs-anwärter
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen: FAQ.